Seit dem Jahr 1895 gibt es den ersten Golfclub in Deutschland, welcher in Berlin gegründet wurde. Seit dem hat sich die Sportart immer mehr verbreitet und es sind in den letzten Jahren mehr Golfclubs entstanden. Mit ihnen kann man an Turnieren teilnehmen und sich auch mit anderen Golfclubs messen.
Die meisten Golfplätze in Deutschland sind auch an einen Club gebunden. Dieser sorgt für das Sauberhalten des Platzes und stellt die Regeln für den Platz auf. Wenn man auf einem solchen Golfplatz spielen will, braucht man in der Regel die Clubmitgliedschaft und die Platzreife. Die Platzreife legt man nach einigen Übungsstunden und einer Prüfung ab, sodass man sich im Golfspiel beweisen kann. Natürlich gibt es auch öffentliche Golfanlagen, auf denen keine Mitgliedschaft zwingend erforderlich ist. Hierbei braucht man jedoch eine Platzerlaubnis und es gibt teilweise Einschränkungen bei der Nutzung. Die Platzerlaubnis oder Platzreife ist in ganz Deutschland gültig und wird von über 600 Golfclubs anerkannt. Private Golfclubs haben für die Öffentlichkeit verschlossene Anlagen. Hier sind nur Spieler erwünscht, die eine Mitgliedschaft besitzen. Vor dem Eintritt in einen Golfclub in Deutschland sollte man sich mit den Spielregeln vertraut machen, die Clubregeln kennen und vor allem mit den bisherigen Mitgliedern gut klarkommen. Schon der erste Eindruck und die freundliche Aufnahme können die Entscheidung über eine mögliche Mitgliedschaft fällen.
Ein passender Golfclub ist in Deutschland immer zu finden. Die Anzahl ist stetig gewachsen und noch heute werden immer wieder neue Clubs gegründet. Es werden Ausflüge zu unterschiedlichen Golfplätzen unternommen und stets bekommt man die Chance zum Training, um bei dem nächsten Turnier gut abzuschneiden. Der Zusammenhalt im Team ist eine wichtige Voraussetzung. Ist man einige Jahre im Golfclub, dann kennen sich viele Spieler und es herrscht eine gute Atmosphäre.